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Malerisches Kärnten – Berge und Seen

Im österreichischen Bundesland Kärnten fühlt sich jeder Campingtourist auf Anhieb wohl – dafür sorgen die Berge, die Seen und die schönen Städte. Ruhe und Erholung stehen ebenso auf dem Programm wie naturnahe Aktivitäten.

Österreich gehört bei den deutschen Reisenden zu den bevorzugten Reiseländern. Kein Wunder, denn das Land liegt für viele Urlauber direkt vor der Haustür, es gibt keine Sprachprobleme und die idyllische Landschaft weckt so manche Sehnsüchte. So geht es alljährlich für viele Urlauber nach Österreich. Unter ihnen sind zahlreiche Campingtouristen, die sich an dem guten Campingwesen erfreuen. Wer steht denn nicht gerne an einem See, blickt aus seinem Wohnwagen hinauf auf die teils schneebedeckten Berge und schlendert abends durch ein freundliches Örtchen, um dort deftig zu speisen? Insbesondere Naturliebhaber kommen in Österreich auf ihre Kosten, denn abseits der Touristenpfade ist man auf den vielen Wanderwegen noch eins mit der Natur. Zahlreiche Wanderpfade sind nicht weit von den Campingplätzen entfernt. Zwischen Bregenz im Westen, Wien im Osten, Linz im Norden und Klagenfurt im Süden bietet das Alpenland viele herrliche Ferienregionen. Gut aufgehoben ist man in Kärnten.

Ein kleiner Überblick 
Kärnten erstreckt sich im Süden Österreichs und grenzt an die Länder Italien und Slowenien. Diese schöne Reiseregion kann man auch als den sonnigen Süden Österreichs bezeichnen. Kärnten liegt südlich des Hauptalpenkamms, der die kalten Luftmassen aus dem Norden abriegelt. Auswirkungen von Hochdruckgebieten über Italien bekommen auch die Kärntner und ihre Gäste zu spüren und so liegen die Sonnenstunden weit über dem österreichischen Durchschnitt. Somit ist hier die Reisesaison weitaus länger als in anderen Ferienregionen des Landes. Gerade im Sommer und Herbst, wenn sich die Seen ausreichend aufgeheizt haben, lohnt sich eine Reise nach Kärnten. Aber auch im Winter kommen insbesondere Wintersportler auf ihre Kosten, denn immerhin erstreckt sich weit mehr als die Hälfte der Landesfläche von Kärnten über 1000 Meter. Hier erfreuen sich die Skifahrer an den vielen rasanten Abfahrten. Inmitten der Bergwelt liegt eine flachwellige Beckenlandschaft mit unzähligen Seen. Allein im Flusstal der unteren Drau befinden sich mehr als 200 Seen, von denen einer malerischer ist als der andere. Insgesamt verfügt Kärnten über immerhin 1270 Seen, unter denen sicherlich die kleinen Bergseen vor den teils schroffen Bergen die imposanteste Kulisse abgeben. Umgeben ist die fast muschelförmige Beckenlandschaft von den Karnischen Alpen und Karawanken im Süden, im Westen liegen die Lienzer Dolomiten, im Norden erstrecken sich Hohe Tauern und die Gurktaler Alpen und im Osten die Höhen der Saualpe. Neben der Bergwelt, die man auf Schusters Rappen bestens entdecken kann, und den vielen Seen lockt Kärnten mit interessanten Städten und schmucken Dörfern. Hier werden Traditionen gelebt, was man vielerorts an den beliebten Volksfesten hautnah spüren kann. Von den rund 8,5 Mio. Österreichern leben rund 560.000 Menschen in Kärnten. Größte Stadt ist Klagenfurt mit 94.000 Einwohnern, die ein mehrtägiges Besuchsprogramm bietet. Die Liste der vielen weiteren sehenswerten Städte ist lang.

Lebendige Städte
Wer mit seinem Wohnwagen nach Kärnten reist, dann auch mal den Campingplatz wechselt und mit dem Auto gerne Ausflüge unternimmt, sollte die folgenden Städte ansteuern: Spittal an der Drau, Millstatt, Villach, Velden, St.Veit an der Glan und Klagenfurt. Neben diesen quirligen und makellosen Städten begeistern viele malerische Dörfer die Besucher. Zu den zahlreichen Beispielen gehört in erster Linie das Dorf Heiligenblut am Fuße des Großglockners, der mit 3798 Metern der höchste Berg Österreichs ist. Sehenswert sind auch das Burgenstädtchen Friesach, Wolfsberg mit seinen mittelalterlichen Bauwerken oder das freundliche Dorf Hermagor, das mit „Schluga-Camping“ einen idealen Campingplatz bietet.

Altes Villach 
Bereits die Römer ließen sich in Villach nieder. Im Mittelalter florierte der Ort durch den Erzabbau und heute strömen die Touristen in das Städtchen mit der herrlichen Altstadt. Diese kann man bestens von dem 94 Meter hohen Turm der Stadtpfarrkirche überblicken. Dann geht es über den Hauptplatz vorbei an netten Geschäften. Kunst- und Kulturinteressierte kommen in dem Stadtmuseum auf ihre Kosten und wer ausgiebig relaxen möchte, wird sicherlich das Thermalbad in Villach-Warmbad besuchen. Weitaus kühler präsentieren sich die namhaften Seen wie Wörthersee, Millstätter See, Ossiacher See oder der kleine Faaker See.

Berühmter Wörthersee
Über die Landesgrenzen hinaus wurde der Wörthersee durch die Fernsehreihe „Ein Schloss am Wörthersee“ bekannt. Dieser berühmte See ist rund 16 km lang und bietet erfrischendes Badevergnügen und ein umfassendes Wassersportangebot. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, kann auch mit dem Ausflugsschiff den See entdecken. Dann wird der Passagier sicherlich ein Ticket bis zu den Anlegern von Maria Wörth und Velden lösen. Von der Seeseite blickt man die Hänge hinauf und erkennt unschwer, dass sich hier so mancherwohlhabende Österreicher seinen Lebenstraum vom Wohnen erfüllt hat.Vielleicht folgte der Hauskauf einer Glückssträhne im Casino von Velden. Werhier sein Glück nicht auf die Probe stellt, flaniert sicherlich über die schönePromenade und kehrt in eines der vielen Nobelrestaurants ein. Hauptattraktion an dem Wörthersee ist die romanischgotische Kirche Maria Wörth, die auf einerHalbinsel thront. 

Millstätter See und Co. 
Nachdem der Kärntenurlauber eine Runde durch das nette Städtchen Spittal a.d.Draumit seinem imposanten Schloss Porcia gedreht hat, wird er sicherlich danach zum Millstätter See fahren. Das Gewässer liegt am Rande der Nockberge und wurde schon früh besiedelt. Im 11. Jahrhundert kamen die Benediktinermönche und errichteten eine Abtei, um die sich der Ort Millstatt bildete. Millstatt mauserte sich zu einem wichtigen Fremdenverkehrsort u.a. mit einer sehr schöner Promenade. Ein Kontrastprogramm zum erholsamen Bad im bis zu 27°C warmen See kann derBesuch des Foltermuseums in der benachbarten Burg Sommeregg sein. Auch der 11 km lange Ossiacher See steht bei der Gunst der Urlauber ganz oben. Apropos oben! Nicht versäumen sollte man hier dieBesichtigung der Burgruine der hochliegenden Burg Landskron, die neben einem herrlichen Ausblick auch Falknervorführungen bietet. Im Vergleich zu den bis jetzt aufgezählten langgezogenen Seen wirkt der fast kreisrunde Faaker See recht klein – verzaubert aber gleichermaßen.

Viele weitere 
Sehenswürdigkeiten Nicht versäumen sollte man beim Stadtbesuch in Völkermarkt einen Rundgang über den großen Bauernmarkt, der mittwochs abgehalten wird. In Ferlach werden schon seit dem 16. Jahrhundert Sport- und Jagdwaffen hergestellt. Ein informatives Museum hat sich diesem Thema verschrieben. Eine landschaftlicheAttraktion vor den Toren Ferlachs ist die Tscheppaschlucht mit tosenden Wasserfällen. In den Berg hinein geht es in Bad Bleiberg, einer kleinen Bergbaugemeinde. Spannend erfährt man in der „Terra Mystica“ jede Menge über den Erzbergbau. Hoch hinaus hingegen geht es auf die imposante Burg Hochosterwitz (12. Jh.), die auf einem 160 Meter hohen Felskegel errichtet wurde. 

Kulinarische Attraktionen 
Während die Landschaft die Sinne betört, begeistern so manche kulinarische Genüsse den Gaumen. Die Küche ist gut und deftig. Natürlich hat der Reisende in einer perfekt ausgebauten Reiseregionwie Kärnten keine Probleme das passende Restaurant zu finden. Meist sitzt man in uriger Atmosphäre in Gasthäusern, Wirtsstuben, Jausenstationen und Buschenschänken. Hängt vor dem Haus ein Strauß mit grünen Zweigen ist dies ein Anzeichen dafür, dass in dieser Buschenschänke ausschließlich Produkte aus eigener Herstellung auf dem Teller landen. Die deftige Küche verzeichnet auch Einflüsse aus Slowenien und Italien. Eine wahre Kärntner Spezialität sind die Kasnudeln, schmackhafte Nudelteigtaschen mit raffinierten Füllungen. Guten Appetit und gute Reise!

Informationen:

Kärnten Werbung, Völkermarkter Ring 21-23, 9020 Klagenfurt, Telefon +43(0)463-3000,www.kaernten.at 

Camping 
In Kärnten wird der Urlauber keine Probleme haben den passenden Campingplatz zu finden. Allerdings sollte man insbesondere in der Hauptsaison und bei längerer Verweildauer vor Reiseantritt reservieren. Für einen Urlaub in und um Kärnten sowie als Unterkunft bei der An- und Abreise empfehlen sich die Fendt-Partnercampingplätze. So freuen sich „50 plus Camping Fisching“ inWeißkirchen im Zirbenland (www.camping50plus.at), „Schluga-Camping“ in Hermagor (www.schluga.com) sowie„Camping Seeblick Toni“ in Kramsach(www.camping-seeblick.at) auf den Besuch der Gäste.

Literatur
Im DuMont Reiseverlag ist der informative Reiseführer „Kärnten“ erschienen. Er liefert auf 288 Seiten eine Fülle an Informationen und bietet gutes Kartenmaterial (ISBN 978-3770173334; 16,99 Euro).