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Hallo Fendtianer!

Mit dieser Überschrift lässt sich mindestens zweierlei sagen, zum einen könnte die Rede von der Rangierhilfe bei Caravans sein, aber es könnte auch um Zulassungszahlen gehen.

Die Zulassungszahlen gehen seit Jahren zurück und es ist bisher noch nicht gelungen, den Prozess  zu stoppen oder gar eine Umkehr zu erreichen.

Obwohl seit dem Caravan-Salon unerwartet viele Wohnwagen verkauft wurden, ist dies noch nicht in den Statistiken angekommen.

Die Zahlen vom ersten Quartal der Saison 2013/2014 zeigen Fendt-Caravan aber unverändert auf der Überholspur.
Über 20 Prozent Marktanteil für einen Hersteller von Premium-Caravans, das ist schon sensationell!

Neuzulassungen Saison 2013-2014
Aug. – Okt.
2012-2013
Aug. – Okt.
1. Hobby 691 771
2. Fendt 599 599
3. Knaus 355 395
4. Hymer 201 215
5. LMC 188 210

Als Fendtianer freue ich mich riesig darüber, aber es macht mich auch nachdenklich, warum die Zahlen des Gesamtmarktes nicht wieder nach oben gehen.

Fendt ist bei den Zulassungen seit ca. 15 Jahren ständig auf dem Weg nach vorne. Eine Vielzahl von richtigen Entscheidungen hat dies ermöglicht. Dass ein hochwertiger Caravan keinen Billigpreis haben kann, wissen mittlerweile alle Camper. Aber eine faire Preisgestaltung hat Fendt allemal und dies ist einer der vielen Schlüssel zum Erfolg.

Wer sich die letzten Jahrzehnte etwas genauer anschaut, wird erkennen, dass der Verkauf von Caravans in den 70er Jahren wie geschmiert lief.

In den 80er Jahren kamen aber schon die ersten Sandkörner ins Getriebe und man lernte einfach damit zu leben. Entwicklungen, wie der von Fendt im Bugraum integrierte Flaschenkasten z.B., gab es wohl zu wenig. Viele Caravans sahen aus wie Kisten, schön sieht anders aus. Fendt ist den „Kistenweg“ nicht mitgegangen, es hat sich gelohnt.

Die Firma Hobby hat in den 90er Jahren die Grundausstattung hochgefahren, mit großem Erfolg.

Bei der Wohnwagen-Qualität gab es in der Branche öfters Probleme. Ich denke, rutscht die Qualität nach unten, rutscht auch die Branche. Auch hier steuerte Fendt erfolgreich gegen und gab uns Campern gute Argumente zum Kauf.

In den 80er Jahren starteten die Wohnmobile richtig durch und nahmen ehemalige Caravaner gerne auf. Der Markt teilte sich auf, aber ich möchte deutlich machen, Camper kann man nicht teilen, nur Caravans und Wohnmobile. Es gibt nur einen Gesamtmarkt und jede Sparte versucht seine Camper zu binden und immer wieder aufs Neue zu überzeugen. Dies sollte ein gesundes Miteinander aller Beteiligten sein, denn viele Bauteile sind ja bekanntlich identisch und die Reisen sind Zwillingen ähnlich!

Zwei Camper – eine Idee!

In beiden Varianten liegt eine Zukunft, wenn Innovationen den Zeitgeist treffen!

Individuelle Camping-Fahrzeuge werden in Zukunft mehr denn je gefragt sein. Bei Länge, Breite, Gewicht, Sicherheit und Optik gehen die Meinungen und Wünsche der Camper aber weit auseinander.
Hier sind die Hersteller gefordert.

Im Sport würde man sagen: Angriff ist die beste Verteidigung!

Aber die Anzahl der Caravans darf nicht verwirren, muss überschaubar bleiben. Camper wollen Begeisterung spüren, keine Verunsicherung.

Die Rangierhilfe ist beim Camper angekommen und begeistert. Fendt hat mit dem Performance-Paket für Reisecaravaner in der Branche erfolgreich vorgelegt. Über ein Komfort-Paket, das den Namen auch verdient hat, könnte nachgelegt werden.

Ich denke:

  • Camper wollen wählen können, ohne den Überblick zu verlieren
  • Camper wollen bezahlbare Caravans, ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen
  • Camper wollen zeitgemäße Technik und Ausstattung, ohne dabei finanziell überfordert zu sein
  • Camper wollen eine Branche mit Perspektiven, ohne die Camping-Idee aus dem Auge zu verlieren

Fast 16 Jahre sind wir nun schon Caravaner und noch nie hatten wir Zweifel an dieser schönen Urlaubsform. Die Vorteile beim Caravan sind für mich so überzeugend, dass ich immer wieder gerne großen Optimismus verbreite.

Zum Schluss Worte von Alberto Moravia:

  • Wenn die Passion fehlt, fehlt alles.
  • Ohne Leidenschaft ist nichts zu erreichen.

Grüße an alle Fendt-Freunde!

Heribert Maurenbrecher

Heinz Lendi11.12.2013 - 08:58
Heribert, Du sprichst mir aus der Seele. Nach 40 Jahren Camping mit Wohnwagen bin ich von den Vorteilen dieser Art zu urlauben nach wie vor voll überzeugt. 8 Wohnwagen hatte ich in den 40 Jahren am Haken, 3 davon waren und sind qualitativ hochstehende Fendt. Nicht mit einem der 3 Wagen hatte ich nennenswerte Probleme. Fendt, bitte macht weiter so !

Ohne Leidenschaft ist nichts zu erreichen, mit Leidenschaft aber sehr viel und daher bin ich nach wie vor Camper aus und mit Leidenschaft. Leidenschaft ist eigentlich das falsche Wort, denn man könnte denken es komme von "Leiden schaffen". Als vorwiegend positiv eingestellter Mensch würde ich das Wort durch "Enthusiasmus" ersetzen.

Betreffend Qualität steht die Branche wirklich vor grossen Herausforderungen. Der Trend geht beim Auto zu kleineren Wagen, beim Wohnwagen aber wird viel Komfort und Platz erwartet. Neue Techniken sind gefragt, die Wohnwagen müssen gezwungenermassen leichter werden. Das kann meines Erachtens vorallem im Möbelbau zu Qualitätsproblemen führen. Die Klappen, Türen und Schubladen, aber auch die Scharniere oder eingesparte Pushlock zeugen davon. Eine neue Aufbautechnik, analog der teuren Reisemobile, mit geschäumten sicher noch besser isolierenden Aufbauten bringt sicher noch ein paar Minuskilos. Aus Kostengründen wird ein Fahrwerk auch leichtem Carbon leider wohl ein Wunschtraum bleiben. Ich auf jeden Fall bin sehr gespannt, wie sich Fendt weiterentwickeln wird. Profitieren werde ich von allfällig neu eingesetzten Technologien wohl nicht mehr, dann aus Altersgründen wird mein Dreamliner wohl der letzte Wohnwagen in meinem Leben sein :-( Trotzdem verfolge ich die Entwicklungen mit Interesse, denn lesen werde ich auch dann noch können, wenn mir die Fahrtüchtigkeit abgesprochen wird :-)

Vorläufig bin ich aber mit viel Enthusiasmus mit meinem herrlichen Fendt, dem rückenschonenden Mover und dem Sicherheit bietenden ATC unterwegs !
Reinhard Gebbert16.01.2014 - 23:20
Heribert Maurenbrecher und Heinz Lendi,
ihr sprecht mir aus der Seele. Lieber Heinz, ich finde den Ausdruck "Leidenschaft" passender als "Enthussiasmus" denn, Leidenschaft hat mit Liebe zu tun, Enthusiasmus mehr mit z.B. Begeisterung. Ich schätze mal ca. 90% der Fendt-Eigentümer lieben ihren Fendt-Wohnwagen und der Rest ist nur "begeistert". O.K. lassen wir das sprachliche Geplänkel. Jedenfalls liebe ich meinen 540 TG so sehr, dass ich mit meiner Gudrun (auch mal ohne sie) im Jahr 2013 ca. 150 Tage verbracht habe. Im neuen Jahr wird sich das nicht ändern. Wir planen Ostern in der Lüneburger Heide -Camping "Auf dem Simpel". Im Juni Sauerland - "Hasenkammer" in Medebach/Sauerland mit unseren 6 Enkelkindern und im Sommer-Herbst am Bodensee. Nächstes Jahr in Bad Griesbach auf "Hartls-Camping" einen richtig guten Kururlaub.
Ich wünsche euch jedenfalls und allen Fendt-Freunden eine super-gutes Jahr 2014.
Bleibt weiterhin unserem deutchen Partner Fendt treu.
Euer treuer Fendt-Freund
Reinhard Gebbert
Heribert Maurenbrecher17.01.2014 - 08:01
Lieber Reinhard,

Deine Worte gehen mir runter wie Öl!!
Ihr habt ein wunderbares Jahr vor Euch und ich würde es jedem Fendtianer wünschen. Camping mit Leidenschaft hat viel mit Liebe zu tun. Das hast Du sehr gut auf den Punkt gebracht.
Unser Fendtianer Heinz ist auch total verliebt in seinen Fendt Opal 560 SRF. Wenn wir, Reinhard, Heinz und ich, aus Köln kämen, würden wir "Dreigestirn" heißen. Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass wir zur "Liebe" auch noch Humor ins Camping-Leben einbringen.
Wir freuen uns über unseren Fendt-Caravan und meckern nicht ständig herum.
Wenn dann mal eine Schraube sich gelockert hat, bemühen wir uns selber oder gehen zum Fachmann. Es gibt immer eine Lösung. Meckern und in der Öffentlichkeit immer wieder die gleiche "Schraube" beschreiben, ist mehr als lächerlich.
Daher tut es mir richtig gut, dass ich mich mit Reinhard und Heinz positiv über Camping und Fendt austauschen kann. Glaubt mir, ich könnte jetzt mindestens weitere 100 Fendtianer aufzählen, die alle positiv und mit Leidenschaft Camper sind. Gemeckert hat von diesen noch keiner. Alle lieben sie ihren Fendt und sollte eine Kleinigkeit nicht passen, dann wird dies erledigt, ohne großes Geschrei!!
Ich bin stolz auf Euch Fendtianer!!

Für 2014 alles Liebe und Gute - Heribert Maurenbrecher
Heinz Lendi17.01.2014 - 11:18
Lieber Reinhard.

Heribert und seine Wilma waren schon mehrmals sehr willkommene Freunde und Gäste in unserem Dreamliner. Heribert sieht das richtig, ich in meinen Fendt Opal 560 SRF total. Ich merke sehr wohl, dass mich Heribert mit Argusaugen beobachtet, wenn ich mich in der riesigen Sitzgruppe breit mache und mit glänzenden Augen das herrliche Raumgefühl im 560 SRF aus vollen Zügen geniesse. Anlässlich unseres Besuches an der CMT durfte ich feststellen, dass der Dreamliner wirklich der absolute Dreamliner für Maja und mich ist.

Ihr habt ja ein herrlich vollgestopftes Programm, zu dem wir euch nur das Beste und vorallem viele sonnige Tage wünschen. Als frischgebackene Rentner im Unruhestand haben wir leider nicht ganz soviel Zeit für Touren mit dem Fendt. Da wird sich aber bestimmt noch ändern. Erst müssen wir aber schauen, was wir uns mit dem kleineren Einkommen noch leisten können :-) An Ostern geht es zu einem Treffen mit Freunden aus dem Grossraum Köln/Bonn in die Pfalz, im Mai und Juni verbringen wir eine Woche auf dem Vitalcamping in Bayerbach sowie 2 Wochen auf dem Grubhof in St.Martin bei Lofer. Maja möchte im Herbst auf den CP Tennsee (Heribert ist schuld), ich aber möchte lieber nach Elba oder in den Odenwald. Kommt Zeit, kommt Rat.

Gespannt bin ich auf unser neues Zugfahrzeug, das ich letzte Woche aus einer Laune heraus gekauft habe. Es stand so einsam im Showroom und wollte unbedingt mal einen schicken Wohnwagen ziehen. In Anbetracht der langen Lieferzeiten habe ich zugeschlagen und das Zugeselchen bereits auf der Fahrt an die CMT ausgiebig testen können. Ein geniales Auto mit allen nur erdenklichen elektronischen Helferlein und einem tollen Drehmoment. Nun fehlt nur noch die AHK. Sobald die dran ist geht's dann mit dem Opal zum ersten echten Wintercamping im Schnee. Der 4x4 wird uns dann auf hoffentlich tief verschneiten Bergstrassen gute Dienste erweisen.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Maja und Heinz
Reinhard Gebbert18.01.2014 - 16:56
Hallo Heribert,
hallo Heinz,
danke für eure Reaktionen. Das mit dem "Dreigestirn" ist lustig. Könnte bei mir fast passen weil ich ja 1949 nur 80 Kilometer von Köln entfernt zur Welt kam. Aber nach jedem Satz dass "Woll"
habe ich mir längst als zugezogener Niedersachse abgelegt. Übrigens Heinz, was für einen Zugesel hast du dir denn zugelegt? Ich habe vor 2 Jahren den Mitsubishi Outländer mit der großen Maschine gekauft. Mit sehr viel serienmäßigem Zubebör. Begeistert bin ich vorn Berg-Anfahr bzw. Berg-Abfahrhilfe. Mit unseren Fendt ist das eine tolle Sache. Das Gespann rollt keinen Zentimeter abwärts. Und: Über die Tauernautobahn -zur Adria- fahre ich fast immer im 6. Gang. Diesel-Verbrauch mit: ca. 9 Liter und ohne: ca. 5,3 Liter auf 100 Km.
Den T5, langversion und 9 Sitzen brauche ich wegen den 6 Enkelkindern.
Euch allen auch viel Spass mit den Fendt`s und wir hören uns bzw. lesen uns.
Schönen Gruß aus der Rattenfängerstadt Hameln
Reinhard.

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