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Caravan de France!

Hallo Fendtianer!

In diesem Jahr konnten wir unseren Enkelkindern ein ganz besonderes Highlight bieten. Zeitig im Frühjahr haben wir den Plan geschmiedet, mit unserem Fendt Bianco und den Enkelkindern Lara und Alexej, die Tour de France aufzusuchen. Dazu boten sich die Vogesen geradezu an. Bei der 7. Etappe war das Ziel, nach einer extrem steilen Schlusspassage von ca. 5 km Länge, ganz in der Nähe vom Grand Ballon.

Gesagt getan, starteten wir Anfang Juli Richtung Frankreich, Richtung 7. Etappe der Tour de France! Mag bei Alexej die Zielankunft im Vordergrund gestanden haben, so war es bei Lara zusätzlich auch die Werbekolonne. Unseren Fendt Bianco stellten wir auf dem kinderfreundlichen Campingplatz „Freizeitcenter Oberrhein“ in Rheinmünster ab. Wir hatten schon gleich einige Erholungstage mit eingeplant.

Vormittags, nicht so früh wie wir uns dies vorgenommen hatten, erreichten wir den Park & Ride Parkplatz für das Finale der 7. Etappe. Je näher wir der Strecke kamen, umso mehr stieg die Anspannung, umso mehr kletterte der Blutdruck, ohne einen Meter mit dem Fahrrad den Berg hoch gefahren zu sein.

Bei der Tour de France liegt Adrenalin in der Luft und wir nahmen davon reichlich auf. Wohlfühlen mit positiver Energie-Aufnahme nenne ich das. Lara und Alexej, die diese einmalige Atmosphäre zum ersten Mal erleben durften, waren restlos begeistert und saugten die Stimmung mit kindlicher Begeisterung auf. Für meine Frau und für mich war es ein doppelter Genuss, wir erlebten die „Tour“ und die „Enkelkinder“!

Lebhaft wurde es ca. 2 Stunden vor dem Fahrerfeld. Die große Karawane der Werbefahrzeuge beschenkte uns Zuschauer mit den unterschiedlichsten Werbeartikeln. Besonders begehrt waren die gepunkteten Trikots der Tour de France Bergwertung! Lara und Alexej waren hellwach und schon hatten wir 3 Stück gefangen. Wie auf den Bildern ersichtlich, waren wir nun für die Bergankunft passend eingekleidet!

Die „Tour“ konnte nun kommen!!

Hörbar, aber noch lange nicht sichtbar, kam die große Führungsgruppe näher. Ein Hubschrauber ist die akustische Speerspitze und zeigt uns Zuschauern wo sich die Ersten des Feldes in etwa befinden. Die Zuschauer nehmen nun alle eine günstige Position am Straßenrand ein und schauen auf die bergab liegende Kurve. Hier spielt die Musik, hier werden die Besten der Besten gleich in unseren Fokus fahren. Füße, Arme, Augen, alles war in Bewegung und doch standen alle auf der Stelle.

Und dann war es so weit, die ersten fuhren auf uns zu und Sekunden später sahen wir nur noch die Hinterräder. Es ging nun Schlag auf Schlag. Die Fahrer fuhren am „Anschlag“ und hatten noch extrem steile 4 km vor sich. Passagen bis 28 Prozent waren zu meistern. Eine Herkulesaufgabe, für die jeder Fahrer einen langen Atem brauchte. Wir Zuschauer gaben auch unser Bestes - ganz viel Beifall und aufmunternde Zurufe!

Nach wenigen Minuten wurde es wieder ruhig, die Pedaleure waren vorbei und fuhren dem Ziel entgegen, die Zuschauer hielten inne, mit großem Respekt vor der Leistung dieser Spezialisten!!

Wir packten alles zusammen und zogen bergab zum Park & Ride Parkplatz. Die vielen Zuschauer, die sich hier an diesem Schlussanstieg eingefunden hatten, zogen zufrieden und entspannt von dannen.

Die erste Frage kam von Alexej:

Fahren wir im nächsten Jahr in die Alpen, zur Tour de France??

Gutes soll man wiederholen, immer wieder! Die Vorfreude hat nun schon begonnen und die Planung beginnt im Oktober, wenn die „Tour 2013“ bekannt gegeben wird.

Vive la france und Fendt Caravan!

 

Schöne Grüße an alle Fendt-Freunde

 

Heribert Maurenbrecher

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