Mitglieder Login
  • www.fendt-caravan.com
  • Mitglieder Login: 

    Benutzeranmeldung

Advent an Salzach und Inn

Hallo Fendtianer!

Wir lieben unseren Fendt-Caravan und darum sind wir auch immer wieder gerne mit ihm unterwegs. Die Jahreszeit ist uns dabei ziemlich egal. Im Dezember fahren wir besonders gern, sind doch Weihnachtsmärkte für uns von jeher faszinierend, einfach himmlisch.

In diesem Jahr hängten wir unseren Fendt am 1. Dezember an unseren VW-Bus und fuhren nach Bayern. Campingplatz Max 1 in Bad Füssing hatten wir uns als Ziel für den Advent ausgesucht. Unsere Überlegung war: Thermalbad und Sauna auf dem Platz zu nutzen, sowie traditionelle Christkindlmärkte zu besuchen.

Als erstes richteten wir uns beim Max 1 mit unserem Isabella Wintervorzelt gemütlich ein, und dann fuhren wir nach Salzburg.
Eine gute Stunde Fahrt brauchten wir schon, aber ein Besuch im „Großen Festspielhaus“ ist schließlich auch etwas Besonderes.
Schon sehr früh in diesem Jahr kauften wir die Eintrittskarten fürs Salzburger Adventssingen. Im Jahr 1946 schlug die Geburtsstunde dieser einzigartigen Idee, in diesem Jahr waren wir dabei. (70. Jubiläum)
Dort wo Anna Netrebko und Jonas Kaufmann u.v.a. ihre glanzvollen Auftritte haben, konnten wir eine unvergessliche Veranstaltung genießen.
Beim Salzburger Adventssingen erleben die Zuschauer Besinnung, Hoffnung, Eintracht und Frieden, aber auch eine adventliche Stille.
Diese besondere Atmosphäre gibt es nur beim Salzburger Adventssingen im „Großen Festspielhaus“.

Aber unsere Dezember Highlights gingen weiter.
Immer ausgehend von unserer Basis Fendt-Caravan, fuhren wir nach Altötting zum Christkindlmarkt. Beim Bummel durch alle Wege und Winkel des Marktes, geriet der Alltag immer mehr ins Abseits. Lichter, Düfte und Klänge dominierten und ein Gefühl von vorweihnachtlicher Stimmung stellte sich bei uns ein.
Auf dem Altöttinger Kapellplatz, im Zentrum der Stadt, hat der traditionelle Christkindlmarkt einen wundervollen Rahmen, zwischen barocken Gebäuden und berühmten Kirchen.
Wir waren davon tief beeindruckt, ein altes bayrisches Wort sagt:
„Von jeder Haustür geht ein Weg nach Altötting“.

Nur ein Steinwurf von Bad Füssing entfernt, auf der österreichischen Innseite, besuchten wir den Weihnachtsmarkt auf Schloss Katzenberg.
„Adventszauber Schloss Katzenberg“ ist bei unseren österreichischen Nachbarn ein allseits beliebter Weihnachtsmarkt.
Der Markt fand außerhalb und innerhalb des Schlosses statt.
Die Veranstalter hatten sich enorm angestrengt und ein Programm zusammengestellt, das sowohl Kinder als auch Erwachsene sprichwörtlich verzauberte.
Wir lieben diese Atmosphäre bei funkelndem Licht, weihnachtlichen Klängen und schönen Düften. Bläserkonzert, Weihnachtsgeschichte in der Schlosskapelle, historische Erzählungen, Krippenspiel und die vielen Aussteller und Künstler sind nur einige Beispiele des Weihnachtsmarktes im Schloss.

Auch unser Fendt-Caravan ist weihnachtlich geschmückt und unsere Wunschheimat für die diesjährige Adventszeit.
Campingplätze sind im Dezember gut besucht und mit Campingfreunden lässt es sich in dieser ruhigen Zeit gut austauschen.
Im platzeigenen Thermalbad wird dann vom schönsten Christkindlmarkt und vom besten Glühwein berichtet.

Die Burgweihnacht auf der weltlängsten Burg, mit einer Länge von 1051 m, haben wir uns nicht entgehen lassen. Beim Besuch in Burghausen, mit seiner über tausendjährigen Geschichte, ziehen die Menschen auf der schmalen Bergzunge an nicht enden wollenden Mauern, Zinnen, Türme und Kapellen vorbei. Die Lage und die Größe geben dem Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Note.

Ruhetage im Wohnwagen und himmlische Besuche auf Weihnachtsmärkten wechselten sich bei uns ab.
Auf dem Adventsmarkt in Marktl am Inn genehmigten wir uns einen gehaltvollen Punsch. In diesem Ort erblickte Papst Benedikt XVI. am 16. April 1927 das Licht der Welt. Sein Geburtshaus konnten wir besichtigen. Es hat uns stark berührt.

Nun stand der Passauer Christkindlmarkt auf dem Programm.
Vor der herrlichen Kulisse des Stephandoms, mitten in der bezaubernden Altstadt, genossen wir auf einem der schönsten Plätze nördlich der Alpen, den besinnlichen Charme des Christkindlmarktes. Abends, im Schein der Lichter, beeindruckte die prächtige Domfassade ganz besonders.
Hier galt es innehalten, staunen und die Atmosphäre aufnehmen.
Ein Besuch in Passau reicht nicht aus, weil die Stadt und der Christkindlmarkt einmalig sind, und der Duft nach Lebkuchen und feinen Gewürzen nicht mehr aus der Nase geht.

Im Jahre 1818 wurde das bekannteste Weihnachtslied der Welt komponiert. In Oberndorf, 20 km nördlich von Salzburg, war Joseph Mohr als Priester tätig. Im Jahre 1816 schrieb Joseph Mohr den Text „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ und Franz Xaver Gruber, Lehrer in Oberndorf, komponierte 1818 die Melodie.

Dort sind wir hingefahren und haben das „Stille Nacht Museum“ in Arnsdorf besucht. Wir haben uns in die damalige Zeit zurückversetzt gefühlt, da alles noch im Originalzustand ist (z.B. die alten Schulbänke und anderes Inventar).

Jahr für Jahr kommen mehr als 50 000 Besucher aus aller Welt nach Oberndorf, wo das Lied erstmals erklang.

„Stille Nacht! Heilige Nacht!“

Grüße an alle Fendt-Freunde!

Heribert Maurenbrecher

Heribert.Maurenbrecher[at]t-online.de

 

 

Diese Seite weiterempfehlen